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Die große 2

Jetzt gehöre ich seit heute offiziell zum Club der Twens... endlich. Oder sollte ich sagen, leider!?

Auf alle Fälle habe ich gestern in meinen Geburtstag hineingefeiert - Schönes Gläschen Sekt (Asti!! *zunavinarüberschiel*), eine tolle selbstgemachte Schokotorte, die mit ihrem Zuckergehalt wohl jenseits der gesunden Werte liegt und den harmlosesten Menschen zum abgedrehten Zuckerjunkie verkommen lässt, ein schönes Zockerspielchen, dass mich wohl ein paar Monate wieder dauerhaft an der PC bindet... und als Special Guest: "Die Braut" - Denn mit wem könnte man "besser" in den Geburtstag feiern als mit Uma Thurman auf Rachefeldzug in "Kill Bill Vol. 1". Gut, für meinen Geschmack etwas zu (blut-)spritzig, aber man kann ja nicht sagen "Uhuhu... sowas schau ich gar nicht! Das ist ja sooo schlimm! Hilfe!", schließlich muss sich ja im Leben auch etwas abhärten - daher absolut passend zu meinem 20. Geburtstag.

Noch hänge ich ein wenig lustlos vor meinem PC und ärgere mich (mal wieder) über das scheußliche Herbstwetter, dass ich schon zu oft an meinem Feiertag hatte... aber im Grunde genommen ist mir das recht "Wurst". Ich geh trotzdem nachher nach Stuttgart. Ich geh trotzdem ins Maredo. Und vermutlich auch ins Kino... und sehr gespannt, was der heutige Tag noch für mich bereit hät

An dieser Stelle schonmal:

DANKE für eure lieben Glückwünsche
Mama, Bianca, Navina, Philipp, Aylin, Biene, ...
Es ist ein tolles und wundervolles Gefühl, zu wissen, dass jemand an dich selbst denkt...
See you all (very very) soon! Gaaanz viele Umarmungen!!

Nun verabschiede ich mich mal, muss noch fertig machen... und genieße noch ein wenig den Tag

Ganze liebe twen-ige Grüße vom Geburtstagskindle
2.10.06 11:47


'Ey, dreh ma' nicht so am Zeiger, Mann!'

Da auch mal hirnlose Teenie-Tanzfilmchen sein müssen, waren wir gestern in "Step Up", der dann doch weniger "Teenie" war, als ursprünglich vermutet.

Gut, es handelt sich mal wieder um eine 08/15-Tanzflim-Storyline: Upper-Class-Tänzerin trifft auf Lower-Class-Hip-Hop-Freestyler. Beide helfen sich, zeigen sich "Moves", verlieben sich ineinander. In die Geschichte wird dann noch schnell ein Schuss Ghetto-HipHop-Drama (sprich: ordentlich "y0y0y0y0" und Peng-Peng) gemixt und fertig ist "Step Up". Oh - Man darf natürlich nicht die Auftritte von Pseudo-R&B-Stars vergessen, wie hier z.B. Mario (uah!), den sie sich eigentlich komplett hätten sparen können...

Als ich dann den Saal verlassen hatte, musste ich zugeben, dass der Film wirklich gut war, was auch an der männlichen Hauptrolle Channing Tatum lag ;-)
Keine übertriebenen Sprüche, ausgenommen das Zitat in der Überschrift, aber das gehört wohl zum Schuss Ghetto dazu ;-) Abgesehen davon war die Story recht realistisch, man konnte meistens nachvollziehen, warum derjenige so handelt - wenig Kitschmomente, dafür interessante Tanzszenen.

Nächste Woche geht's dann auch langsam mit der Uni los und zur Beruhigung werden wir dann wohl im Dreierpack "Der Teufel trägt Prada" anschauen... und darauf freue ich mich schon sehr

Bis dann - schönes Wochenende
Bianca
6.10.06 10:24


UNI-START

So... ein paar kurze Worte zu den letzten Tagen als Apetizer(heute Abend gibt es dann den Bericht in voller Länge):

Stress. Unorganisiert. Plattenbau. Lust. Null Bock. Getränkegutschein. Salty Malte. Ausgefallene Vorlesung. Volle Listen. Turnhallenhörsaal. Zickige Sekretärinnen. Verpeilte Professoren. Nette Professoren. Einsturzgefährdetes Gebäude. Bätschehlohr. Kein Barbarossa. Dafür Hansestadt. Latein, Latein, Latein. 1 Euro. Kopierer, die funktionieren, aber dann doch nicht. Studienplan. Stundenplan. LaurIN - LAUrin. Avete.

Aufgabe: Bastelt euch daraus eine kleine Kurzgeschichte bis es heute Abend dann die ganze Auflösung gibt.

Und noch ein Tipp für alle, die noch an einer UNIVERSITÄT studieren wollen:
Überlegt es euch gut. Es macht Spaß. Aber es ist besonders im B.A.-Studiengang die härteste Institution, die es in der Ausbildungswelt gibt...

Jetzt eile ich gleich zur Uni und gehe auf die große Erstsemesterveranstaltung "Avete Academici" in der Liederhalle...

Herbstliche Uni-Grüße,
Bianca
16.10.06 15:58


UNI START - Kleine Auflösung

Seit heute gehöre ich nun offiziell zur Gruppe der "Studenten" an. Das ist einerseits ein recht merkwürdiges Gefühl als Erstsemester, weil man gerade als Neuling irgendwie nicht so ganz ins Gesamtbild hineinpasst.

Gut, erst einmal: Die Optik der Uni Stuttgart ist wirklich nicht ansprechend - Hauptsächlich Gebäude im Plattenbaustil, viel Beton, Graffiti-Studentenparolen inklusive. Zudem gibt es einen Hörsaal, der "Provisorium" genannt wird - Man nehme eine Turnhalle, paar Sitzreihen, einen Projektor und: Voilá, fehrtüsch ihst dü Prövisöriüm.

Eigentlich hat für mich das Semester schon letzte Woche begonnen, und zwar mit einer ordentlichen Portion Organisationsstress. Stichwort: Stundenplan.

Vergesst alles, was in der Schule war: Keiner kommt hier mit dem Stundenplan auf dem Serviertablett an und reicht euch den fertigen Plan von Montag bis Freitag. Das muss man auf einer Universität alles selbst machen. Was recht einfach klingt, erweist sich hier schon als erste große Hürde des Studierens, da keiner einem so richtig helfen kann/mag/darf/muss. Welchen Kurs nehme ich? Welche Uhrzeit? Kann ich das mit einem Proseminar vereinbaren? Was davon ist Pflicht? usw. Die einzige Stütze: Ein paar wenige nette Professoren, bei denen man lernt, dass das Mediävistikwerk "LAUrin" nicht "LaurIN" heißt, und die Fachschaften der einzelnen Institute, die nicht immer für einen Zeit haben müssen. Tja, und die Leute von der Fachschaft, besonders der von Geschichte... typische Studenten eben, wie man sie aus zahlreichen Parodien kennt: Rucksack bis zum Schulteransatz, karierte Hemden, einem waschechten "Mama's Liebling"-Blick vom Typ "Malte". Und dann müssen sie einem bei dem Wilkommensrundgang noch einem reindrücken, dass man ganz viel Latein machen darf. Tja, Herr "Stowasser", scheint, als ob unsere gemeinsame Zeit noch nicht zu Ende ist. Doch ich kann mit meinem großen Latinum froh sein: 60-70% der Erstsemester im Fach Geschichte haben noch nie Latein gehabt und dürfen in einem Jahr all das nachholen, was ich in 7 Jahren hatte. Das sind vielleicht mal "arme Schweine".

Gut, wenn man dies so einigermaßen erledigt hat, geht der Stress weiter: Außer in die Vorlesungen muss man sich komplett für ALLES anmelden, sprich: Zum Sekretariat des jeweiligen Instituts gehen und sich in die Anmeldeliste eintragen. Nur: Was ist, wenn es 10 Stockwerke gibt und die davon noch zum Teil in A und B unterteilt sind? Allein die Stockwerktafeln an den Aufzügen sind ein Studium für sich.
Wenn man auch diese Hürde genommen hat, kommt oft der erste Schock:
"Tut mir Leid, alle Listen sind schon voll! Sie könnten nur auf die Warteliste kommen"
Mahlzeit.
Also bangen und sich auf die Warteliste eintragen.
Und auch hier ein weiterer Minuspunkt: Die Sekretärinnen. Nicht immer sonderlich nett, einfach nur affektiert, zu "zickig" tendierend.
Dann die ganzen kommentierten Vorlesungsverzeichnisse, die man braucht.... Da ist man ruckzuck 1 Eurox6 los.

Aber es gibt auch gute Seiten: Die Mensa ist wirklich besser als erwartet. Groß, mensa-ig eben, aber vom Angebot her positiv überraschend.
In meinen Studium kann ich freiwillig noch Kolloquien und Übungen belegen, die wirklich dem entsprechen, was ich vielleicht auch später mal machen möchte: Kulturjournalismus in Funk und Fernsehen! Yay!
Auch sonst habe ich (noch) einen recht "entspannten" Stundenplan. Wollen wir es mal hoffen, dass er trotz der Tutorien so bleibt... Heute gab es nämlich kurzfristig eine Änderung: Keine Barbarossa-Vorlesung, sondern dafür eine Hanse-Kultur-Nordsee-Vorlesung. So schnell kann sowas gehen.

Gerade war ich bei der Erstsemesterveranstaltung "Avete Academici", die mich stellenweise vom Bühnenprogramm her an Kinderanimation erinnert hat. Aber die Stände der AGs waren doch recht interessant (HoRadS).

Man merkt schon, dass amn auf der Universität andere Ansprüche hat. Es mag zwar so klingen, dass ich die Uni schrecklich finde - dem ist nicht so, überhaupt nicht. Aber es ist schon eine kleine Umstellung.
Es ist kein Berufskolleg, keine Berufsschule, keine BA, keine Fachhochschule oder gar Privatschule. Nein, es ist eine Universität, wo man hier schon auf das wahre Berufleben vorbereitet wird, anstatt einen mit guten Noten zu umgarnen, weil man vielleicht mit dem Schulbeitrag sich die Note theoretisch erkauft, und Unterricht zu haben, der irgendwie noch an die gute, alte Schule erinnert...

So, jetzt gönne ich mir noch ein wenig Mittermeier's "Paranoid" und schlafe mich morgen schön aus für meinen Unitag, der glücklicherweise nicht vor 9:45Uhr beginnt

Liebe Grüße und einen schönen Abend,
Uni-Bianca
16.10.06 20:05


Es legt sich

So, meine erste Uni-Woche ist rum.
Mein Resümée: Zeitintensiv, aber gut. Die Dozenten sind alle okay bis sehr gut, die Kurse in Ordnung, selbst Linguistik, was zu den schwersten Kursen gehört, ist annehmbar und besser als gedacht. Das Mensaessen wird von Tag zu Tag besser und die Auswahl ist wirklich groß - es ist für jeder immer etwas dabei. Zum ersten Mal konnte ich sogar Spaghetti mit Lachs probieren, echt lecker. Die Uni-Bibliothek ist riesig und totenstill. Und am Freitag gab es die erste Veranstaltung in einem riesigen Hörsaal...

Doch, die Uni ist eigentlich gut.

Nun erwartet mich Woche Nr.2 und erstmalig der Literaturwissenschaftskurs... lesen lesen lesen. Dienstag gibts dann wieder das Kulturjournalismus-Kolloquium (yay!) inklusive einer tollen Zusammenfassung von uns zum Thema "ProSieben - Wie hoch ist der Kulturgehalt des Senders?". Naja, und wer ProSieben kennt, weiß ja im Groben schon die Antwort: Gleich null

Jetzt bereite ich meinen morgigen Tag noch etwas vor, schaue noch ein wenig "Entspannungsfernsehen" (Ob man "Matrix reloaded" wirklich zu "Entspannung" zählen kann?) und bin auf die kommende Woche schon sehr gespannt...

Liebe Grüße,
Bianca
22.10.06 19:26





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